Angola

Was Sie vor Ihrer Reise wissen müssen


Stillen Sie in Angola ihren Abenteurergeist. Fernab vom Massentourismus erleben Sie ein unverfälschtes Afrika, welches noch nicht für Touristen hübsch poliert wurde. Erleben sie die ursprüngliche Natur und lernen Sie die Menschen kennen. Angola ist ein außergewöhnliches Reiseziel, welches Ihnen eine einmalige Erfahrung bietet.

 

Angola ist ein vom Tourismus kaum berührtes Land. Das angolanische Visa ist eines der am schwersten zu bekommende der Welt. Diesem Umstand ist es unter anderem zu verdanken, dass Angola nach wie vor eine pures und authentisches Erlebnis für Touristen bietet. Der jahrzehntelange Bürgerkrieg sorgte dafür, dass viele Regionen verweist sind und von der Natur zurückgeholt wurden.

 

Obwohl Angola so ursprünglich ist, dürfen Sie das Preisniveau nicht unterschätzen. Im Gegensatz zu vielen anderen ländlichen und unentdeckten Reisezielen in Asien oder Afrika ist Angola ein sehr kostenintensives Reiseland. Zum Beispiel kostet eine Nacht in einem landestypischen drei Sterne Hotel ab 150 Euro und eine Pizza ab 20 Euro. Seit der Wirtschaftskriese 2015 ist das Preisniveau zwar gesunken, dennoch sollten die Kosten für einen Aufenthalt nicht unterschätzt werden.

 

Auch wenn das Land sich nach und nach dem Tourismus öffnet, ist Angola immer noch kein einfach zu bereisendes Ziel. Häufige Stromausfälle, Autopannen hervorgerufen durch die Widrigkeiten des Klimas und schlechte Straßenverhältnisse, sowie generelle Unwägbarkeiten eines Entwicklungslandes machen Angola zu einem Abenteuer. Für die Einheimischen ist dies gewohnter Alltag, der ohne größeres Aufsehen zur Kenntnisse genommen wird. Für Reisende aus besser Organisierten Ländern kann dies jedoch eine nervenzehrende Probe werden.

 

Allgemein


Nach jahrelangem Bürgerkrieg ist Angola nun wieder eines der aufstrebenden Länder Afrikas. Sowohl wirtschaftlich als auch touristisch immer beliebter, rückt Angola nun wieder in den Fokus der Weltöffentlichkeit.

 

Das im Süd-Westen gelegene Land ist in 18 Verwaltungsbezirke unterteilt und grenzt an Namibia, Sambia, die Republik Kongo und die Demokratische Republik Kongo.

 

Nicht nur die weitgehend unberührte Natur, sondern auch die kulturelle Vielfalt, die einzigartige Tierwelt und die gastfreundlichen Einheimischen macht das Land für Touristen so interessant. Sobald man die Hauptstadt Luanda verlässt, überkommt einen immer wieder das Gefühl ein Entdecker zu sein. Weit ab vom Massentourismus kann man hier noch das wirkliche und ursprüngliche Afrika erleben.

Einreisebestimmungen und Visa


Vor Ihrer Reise sollten Sie sich genau über Einreise- und Ausreisebestimmungen für Ausländer bei einer offiziellen Stelle (Botschaft von Angola)  genau informieren.

Für die Einreise nach Angola benötigen Sie ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis, welches vor Reiseantritt beantragt werden muss, ansonsten wird Ihnen die Einreise verweigert. Es ist nun auch möglich ein elektronisches Visum zu benatragen.

Bitte beachten Sie, dass mit einem Touristenvisa keine berufliche Tätigkeit ausüben werden darf. Ein Arbeitsvisum kann nur in Ihrem Herkunftsland beantragt werden.

Der Reisepass muss mindestens 6 Monate ab dem Tag der Einreise nach Angola gültig sein. Die Vorlage eines internationalen Zertifikates (z.B. Impfausweis) gegen Gelbfieber ist bei der Einreise ist Pflicht.

Sicherheit


Seit 2002 ist Angola nach 27 jährigem Bürgerkrieg wieder befriedet und entwickelt sich rasant. Das Land gilt als politisch Stabil, nur von Reisen in das Landesinnere der Provinz Cabinda wird abgeraten.

 

Besonders in der Hauptstadt Luanda kommt es vermehrt zu bewaffneten Überfällen. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern, bleiben die Opfer in der Regel unversehrt, solange sie sich kooperativ zeigen. Teure Mobiltelefone werden besonders gerne gestohlen, deshalb sollte beim Telefonieren in der Öffentlichkeit besondere Vorsicht geboten sein. Tragen Sie ihre Wertgegenstände immer Versteckt.

 

Aufgrund des Bürgerkrieges sind in einigen Landesteilen, vor allem außerhalb der großen Städten, noch Landminen zu finden. Bevor Sie auf eigene Faust durch das Land reisen, können Sie sich bei der NRO HALO Trust (www.halotrust.org / mail@haloangola.org) informieren. Diese verfügen über Übersichten der erfassten Minen. Benutzen Sie nur Wege, die offensichtlich von den Einheimischen auch genutzt werden. Generell raten wir aber von Überlandtouren in unbekannten Gebieten ab.

Wirtschaft


Angola ist nach Südafrika und Nigeria die dritt größte Volkswirtschaft in Sub-Sahara Afrika (stand 2016). Nach Ende des Bürgerkriegs 2002 hat Angola in den letzten Jahren einen wahren Wirtschaftsboom erlebt und zählt zu einen der dynamischsten Wirtschaften der Welt.

 

Erdöl ist der Hauptmotor des angolanischen Wirtschaftswachstums. Aber auch Bodenschätze, seltene Erden, Trinkwasser, Landwirtschaftserzeugnisse und Agrarland macht das Land unfassbar reich. Diese Voraussetzungen sind die Basis für eine blühende Zukunft Angolas.

Geld


Die offizielle Währung Angolas ist der Kwanza (AOA). Den aktuellen Wechselkurs erhalten Sie auf der Website der Nationalbank von Angola. http://www.bna.ao/

Die Verwendung von Karten, hauptsächlich von Bankkarten (allgemein als "Multicaixa" bezeichnet), ist weit verbreitet. Auch die Verwendung von gängigen Kreditkarten ist in den großen Städten vor allem in Hotels uns hochwertigen Restaurants verbreitet. Auch Bargeldabhebungen durch Kreditkarten ist in Angola möglich.

 

Häufig fallen jedoch Banksysteme oder Kreditkartensysteme durch technische Fehler aus. Deshalb sollte immer für ausreichen Bargeld für den Notfall gesorgt werden. Planen Sie am besten ein Tagesbudget ein und versuchen Sie in regelmäßigen Abständen Bargeld für mehrere Tage bereit zu halten.

 

Bargeld wie USD oder Euro können Sie in diversen Wechselstuben in den größeren Städten gegen Kwanza tauschen. Achten Sie darauf, dass Sie nur neue und unversehrte Banknoten mit sich führen, da benutzte Geldnoten häufig nicht getauscht werden.

 

Informieren Sie sich vor Ihrer Ausreise, in welcher Höhe die Nationalwährung Kwanza (AOA) sowie andre Währungen ausgeführt werden dürfen. http://www.minint.gov.ao/
Bei der Ausreise werden Sie einzeln am Flughafen hierzu befragt und eventuell auch nach Bargeld durchsucht.

Klima


Angola ist in drei Klimazonen unterteilt. An der Küste und im Norden ist es tropisch und heiß, das Hochland im Zentrum und der Süden sind gemäßigt-tropisch und im Südosten ist es überwiegend trocken und heiß, jedoch in den Nächten eher kühl. Während der Regenzeit kann es zu Überschwemmungen in den Städten oder Erdrutschen in ländlichen Regionen kommen.

 

Die beste Reisezeit ist zwischen August und Oktober. Kühler sind die Wintermonate Mai bis Juli.

Sprache


Die Amtssprache in Angola ist Portugiesisch, wird aber hauptsächlich in den größeren Städten gesprochen. Auf dem Land werden hauptsächlich Stammessprachen gesprochen. Die Hauptsprachen neben Portugiesisch sind Kimbundu, Umbundu und Kikongo.

 

Da Fremdsprachen noch wenig gesprochen werden, empfehlen wir bei fehlenden Sprachkenntnissen im Portugiesisch einen Übersetzer zu engagieren.

Kultur


Angola hat eine faszinierende und mitreißende Kultur. Ein bunter Mix der Kulturen, viel Tanz und Musik. Diese lebensbejahende und offene Atmosphäre, gepaart mit der Liebe für Partys und dem Sinn für ein entspanntes Leben macht die angolanische Kultur so interessant.

 

In den letzten Jahren entwickelten sich die Job- und Ausbildungsmöglichkeiten in Angola rasant, was zu einer sehr kleinen Oberschicht und zu einer wachsenden Mittelschicht geführt hat. Die jungen Angolaner streben nach einem westlich geprägten Leben, dass ihnen durch die sozialen Medien und die Telenovelas täglich vorgelebt wird.

 

Nach wie vor ist Angola aber noch stark von Armut durchsetzt, ganz besonders in den ländlichen Gegenden. Im Gegensatz zu den angrenzenden afrikanischen Ländern ist Angola ein verhältnismäßig sicheres Reiseland, welches auf die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Bevölkerung zurückzuführen ist.

 

Während der portugiesischen Herrschaft wurde das Land christianisiert. Dies hatte zur Folge, dass das Wertesystem der Angolaner, dem der westlichen Welt sehr ähnelt und Besucher aus christlich geprägten Länder wenig kulturelle Barrieren zu befürchten haben.

Transport


Leihwägen sind Großstädten über internationale Anbieter verfügbar. Aufgrund des unübersichtlichen Verkehrs und fehlender Beschilderung sowie kaum vorhandenem Kartenmaterials, raten wir dazu, einen Fahrer zu engagieren. Sollten Sie sich trotzdem für einen Leihwagen entscheiden, raten wir Ihnen zu einem Geländewagen. Die Verbindungsstraßen zwischen den großen Städten sind mittlerweile gut ausgebaut. Im ländlichen Bereich sind viele Straßen bis heute noch unpassierbar. Sollten Sie über Land fahren, raten wir Ihnen, bei einbruch der Dunkelheit grundsätzlich den Schutz einer Stadt aufzusuchen, da Überfälle auf Autos auf Landstraßen nicht unüblich sind.

 

In den Innenstädten ist es möglich sich mit Orts- und Sprachkenntnissen mit den landesüblichen Minibustaxen (Candongueiros) fortzubewegen. Von inoffiziellen Taxen wird abgeraten. Offizielle Taxen sind vorhanden, aber relativ teuer. Vor der Fahrt sollte unbedingt der Fahrpreis verhandelt werden.

 

Reisen mit dem Zug gestaltet sich in Angola nach wie vor schwierig. Es gibt keine wirklichen Fahrpläne und nicht jedes Ziel ist auch erreichbar. Viele Züge sind verhältnismäßig modern und neben Snacks werden auch Getränke während der Reise verkauft. Schlafwägen und Klimaanlagen sind aber immer noch Mangelwahre.

 

Mittlerweile gibt es viele Fernreisebusse die auch in entlegene Gegenden des Landes fahren. Die Zahl der modern ausgestatteten Bussen nimmt stetig zu, jedoch sind diese häufig überfüllt.

 

Die schnellste Art in Angola zu reisen ist mit dem Flugzeug. Rundreisen bestreitet man im Land am besten mit der angolanischen Airline TAAG. Diese verbindet alle größeren Städte miteinander.

Gesundheit


Für die Einreise nach Angola ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung zu erbringen. Weiterhin werden Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und B empfohlen. Bei längeren Aufenthalten und Reisen über Land sind ist eine Impfung gegen Tollwut ratsam. Bitte informieren Sie sich vorab bei offiziellen Impfstellen und lassen Sie sich beraten.

 

Eine umfangreiche Reiseapotheke ist unabdingbar, da sowohl Krankenhäuser als auch Apotheken häufig schlecht ausgestattet sind. Viele notwendige Medikamente sind häufig nicht vorrätig. Auch werden leider oft wirkungslose Plagiate in den Umlauf gebracht. In ländlichen Gegenden gibt es in der Regel keine medizinische Versorgung. Deshalb empfehlen wir dringen eine Krankenversicherung mit Rücktransport in ihr Heimatland vor Reiseantritt abzuschließen. Ausländern wird empfohlen sich im Notfall in den privaten Kliniken der großen Städten behandeln zu lassen. Diese Behandlungen sind jedoch sehr teuer und müssen in der Regel per Vorkasse, häufig in Bar, bezahlt werden.

 

Besondere Vorsicht ist bei sexuellem Kontakt vor allem mit Prostituierten geboten. Bei diesen ist die HIV Rate sehr hoch.

 

Angola ist ein Malaria gebiet. Die häufigste Art der Malaria in Angola ist die schwerste Form die Malaria Tropica. Sowohl Malariaprophylaxe als auch lange Kleidung und Mückensprays sind ratsam.

 

Infektionskrankheiten sind in Angola vielfältig und weit verbreitet. Lassen Sie sich vor ihrer Ausreise unbedingt ausführlich von einem Reisemediziner beraten.

 

Seien Sie vorsichtig mit Nahrungsmitteln und Speisen, welche Sie auf Märkten und an Straßenständen konsumieren. Achten Sie in Restaurants auf die Hygiene. Für Wasser sollten Sie nur abgefülltes oder abgekochtes und aufbereitetes Wasser trinken. Die Verwendung von Eiswürfeln in Getränken wird nicht empfohlen. Sollen nach dem Verzehr von Speisen oder Getränken Symptome wie Erbrechen oder Durchfall auftreten, ist es ratsam einen Arzt zu konsultieren.

Essen


Neben Fisch und Meeresfrüchten stehen auch Huhn, Rind, Schwein und Ziege auf dem Speiseplan der Angolaner. Häufig begleitet von Bohnengerichten, Süßkartoffeln, Kochbananen, Gemüse, Salat, Reis und frittierten Kartoffeln.

 

Neben der traditionellen angolanischen Küche, setzt sich in den großen Städten setzt sich auch immer mehr die portugiesische Küche durch.

 

Angola ist auch ein unkompliziertes Reiseziel für Vegetarier und Veganer, aufgrund der reichen Verwendung von Gemüse und Obst in der täglichen Küche. Auch Personen mit Laktose- oder Gluten Unverträglichkeit können vom vielfältigen Speisenangebot profitieren.

Kommunikation


Festnetztelefone sind in der Hauptstadt und den anderen größeren Städten Angolas verfügbar. Mobile Telefonie wird von drei Anbietern in Angola abgedeckt. Angola Telecom, Movicel und Unitel. Das Roaming-System wird über das Mobilfunknetz von Unitel betrieben.

 

In der Regel fallen Roamingkosten für Ausländer in Angola sehr hoch aus. Deshalb ist es empfehlenswert einheimische Telefonkarte bei längerem Aufenthalt zu nutzen. Handyverträge sind in Angola noch unüblich.

Hauptsächlich wird Prepaidtelefonie und Internet genutzt. Das Aufladen des Guthabens für Anrufe und Nachrichten sowie für mobile Daten erfolgt durch den Kauf von Guthabenkarten, welche in Telekommunikationsgeschäften, Lebensmittelgeschäften, von Straßenverkäufern oder Multibanken ("Multicaixa") verkauft werden. Grundsätzlich ist Telekomunikation in Angola ein teures Vergnügen. Als Trinkgelder werden auch gerne Guthabenkarten (Saldo) akzeptiert.

 

Internet wird in der Regel in allen großen Hotels angeboten, jedoch sind diese Kosten nicht immer im Zimmerpreis enthalten. Internetcafés oder Copyshops finden sie in allen größeren Städten. Dies ist meist die kostengünstigste Möglichkeit ins Internet zu kommen.

Fotografieren


Fotografieren von Regierungsgebäuden und militärischen Einrichtungen ist untersagt. Auch das Fotografieren von Personen im öffentlichen Raum ohne ihre Einwilligung ist untersagt. Grundsätzlich gilt in Angola Zurückhaltung mit der Kamera. Bei wiederrechtlichem Handeln kann dies zur Beschlagnahmung der Kamera oder des Mobiltelefons führen. Auch festnahmen können in diesem Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden.

 

Achten Sie darauf, dass sie teure Kameraausrüstungen bzw. Mobiltelefone nicht offen mit sich herum tragen, da dies Diebe anlocken könnte.

Natur


Angola ist neben Brasilien und Madagaskar, eines von drei Ländern mit der höchsten Biodiversität weltweit. Nirgendwo anders auf dem afrikanischen Festland, ist ein solcher Reichtum an Tieren und Pflanzen zu bewundern. Allein dieser Umstand macht Angola zu einem faszinierenden Reiseziel.

 

Leider wurden Flora und Fauna im 30 Jahre anhaltenden Bürgerkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen, sowie in den folgenden Jahren von Einheimischen durch Unwissenheit und Profitgier weiter dezimiert.

 

Trotz starker Bemühungen in den letzten Jahren, benötigen die stark dezimierten Spezies ihre Zeit um sich zu erholen. Deshalb müssen wir Sie darauf hinweisen, dass Sie in Angola keine organisierten Freiluftgehe in Form von Safariparks wie in Tansania oder Süd Afrika erwarten dürfen. Hier warten  unberührte Landschaften und seltene Spezies darauf entdeckt zu werden. Viele Teile des Landes wurden seit Jahrzehnten von keinem Menschen betreten und niemand kann wirklich sagen, was sich in den tiefen Dschungeln des Landes noch verbirgt. Allein die heute bekannten Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Kalandula Fälle, die Sassa Höhlen oder die schwarzen Steine sind wahrscheinlich nur ein Vorgeschmack auf die noch tief verborgene Schönheit Angolas.

Strafrechtliche Hinweise


Nach dem in Angola geltenden portugiesischen Strafgesetzbuch von 1954 können gegen Personen, "die sich gewohnheitsmäßig der Verübung naturwidriger Laster hingeben", Sicherungsmaßnahmen bis hin zu Zwangsarbeit und Freiheitsentzug verhängt werden (Art. 71, Nr. 4).

 

Es ist jedoch nicht bekannt, dass diese Vorschrift in der jüngeren Vergangenheit angewendet wurde. Der derzeit im Gesetzgebungsprozess befindliche Entwurf eines neuen angolanischen Strafgesetzbuches sieht keinerlei Strafbarkeit von homosexuellen Handlungen jedoch mehr vor. In den Großstädten Angolas formieren sich nach und nach kleine Communities.

 

Drogenkonsum, Besitz und Schmuggel werden in Angola sehr hart bestraft. Es kommt in der jüngsten Vergangenheit immer wieder zu Vorfällen an Flughäfen, wo Touristen gebeten werden Geschenke für im Ausland lebende Familienmitglieder zu transportieren. Wie überall auf der Welt gilt, lehnen Sie diesen Gefallen ab. Lehnen Sie es auch ab, Getränkedosen für umstehende Wartende, häufig auch ältere Personen, zu halten. Die Dosen sind häufig mit Drogen gefüllt. Durch das halten, soll anhand der Überwachungskameraaufnahmen eindeutig bewiesen werden, dass Sie der Ursprung der Substanz sind.

 

Sollten Sie in Angola betrunken ein Fahrzeug führen und damit dritte verletzen oder gar töten, kann dies als Mord oder Mordversuch gewertet werden. Dieses Vergehen wird in Angola nach wie vor mit der Todesstrafe belegt.

 

Angola ist sehr konsequent in der Umsetzung des Strafrechts, sowohl Einheimischen als auch Ausländern gegenüber.

Hinweis


Bitte beachten Sie, dass selbst in den großen Städten das Verkehrsnetz immer noch große Probleme aufweist und sehr lückenhaft ist. Befestigte Straßen sind nur teilweise verfügbar. Bei starken Regenfällen werden ganze Regionen oder auch Stadtteile unpassierbar auf Grund der starken Unterspülungen, Überflutungen oder Erdrutschen. Sollte dies passieren, ist es eventuell nicht möglich, gebuchte Touren wie geplant durchzuführen, da dies ein hohes Sicherheitsrisiko für Gäste und Mitarbeiter darstellen würde.

 

Nächtliche Überlandfahrten werden von uns nicht Angeboten. Sollte es zu zeitlichen Verzögerungen auf der Reise kommen, können eventuell nicht alle Sehenswürdigkeiten wie geplant besichtigt werden, da Überlandfahrten in der Nacht aufgrund der extremen Dunkelheit und der teils schlechten Straßenverhältnissen ein großes Risiko bergen.


Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden.

Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass Sie vor Reiseantritt zuverlässige Informationen bei Behörden und offiziellen Stellen für Ihre individuellen Reisebedürfnisse einholen sollten.

Pure and Authentic Tourism Lda

Vila EcoCampo,

Morro Bento, 

Av. Pedro de Castro Van-Dúnem Loy nº76,

Luanda - Angola

E-mail:         Info@pa-angola-tourism.com

Web:             www.pa-angola-tourism.com

Tel:                (+244) 947 253 684

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